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Adolf-Kober-Straße in Köln-Stammheim
2. Rang

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Adolf-Kober-Straße in Köln-Stammheim
2. Rang

Aufwertung der Freiräume

Im Rahmen der Weiterentwicklung des Quartiers Adolf-Kober-Straße stellt die Aufwertung der Freiräume ein wichtiges Projektziel dar. Die in den 1960er Jahren entstandene Siedlung ist von ausgedehnten, zusammenhängenden, aber insgesamt leere Freiräume geprägt.
Der gesamte Baumbestand wird soweit wie möglich erhalten und mit zusätzlichen Bäumen ergänzt. Die Freiräume werden mit verschiedenen Elementen aktiviert.

Übergeordnetes Ziel ist es, die einzelnen Siedlungsbereiche miteinander zu vernetzen und nach „außen“ anzubinden. Dazu wird ein von den Straßen unabhängiges Wegenetz entwickelt, an dem kleinere Spielpunkte und größere Spiel- und Treffpunkte liegen.

Durch die Ausbildung von ca. 5 m tiefen Privatgärten, die durch eine Laubhecke abgegrenzt sind, entsteht ein völlig anderer Duktus in den Außenanlagen. Weitere Bereiche dienen dem urban gardening und liegen dezentral in den einzelnen Abschnitten. Die neu geschaffene Kindertagesstätte erhält einen eigenen Außenbereich mit Terrassen und Spielflächen. Das zurzeit wenig attraktive Spielangebot wird um mehrere Spielbereiche erweitert, die  hinsichtlich ihrer Ausstattung vielfältig und differenziert gestaltet werden.

Große zusammenhängende Grünflächen schaffen neue attraktive Freiräume. Pflanzflächen entstehen dort, wo räumlicher Abstand zu Wohnräumen benötigt wird. Die in Ergänzung zum Baumbestand neu angepflanzten Baum- und Straucharten haben eine hohe Klimaresilienz und setzen durch ihre Blüte, ihren Habitus und ihrer Herbstfärbung neue Akzente im Raum. Alle Dachflächen werden extensiv begrünt und mit PV-Anlagen ausgestattet. Dezentrale Fahrradabstell- und Müllbereiche liegen in der Nähe von Eingangsbereichen. Angebote für Lastenfahrräder werden neu geschaffen.

Ausloberin: GAG Immobilien AG, Köln
Art des Wettbewerbes: Mehrfachbeauftragung
Planungspartner: molestina architekten + stadtplaner gmbh, Köln

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