Dialog mit dem historischen Denkmal


Luitpoldplatz

Der Luitpoldplatz erhält ein einheitliches Erscheinungsbild. Selbstbewusst erstreckt sich der Platz als shared space Fläche mit abgesenkten Hochborden über die Königs- und Hauptstraße hinaus und fasst den Raum. Das Platzgefüge wird durch zwei große Platanendächer gestärkt. Im Zentrum der Platzfläche aus bräunlich gefärbtem und hellem Betonpflaster steht das historische Denkmal. Es wird mit Sitzgelegenheiten ergänzt und neu erlebbar gemacht. Die vorhandenen Platanen werden geschnitten und mit neuen Platanen verdichtet. Das westliche Platanendach kann für die geplante Bebauung durch die Kreisverwaltung herangezogen werden.


Paradeplatz

Die Straßenkante wird durch einen zweireihigen Kastanienweg klar gefasst. Die fußläufige Verbindung zwischen den Plätzen wird attraktiv gestaltet. Unter den Kastanien werden Leuchtelemente und Sitzmöglichkeiten angeboten. Auf Stellplätze wird in diesem Bereich verzichtet. Das Vorfeld der ehemaligen Stadtkaserne ist als Wiesenfläche ausgebildet.

Klare Wegeverbindungen führen zum neuen Entree der „Garnison Arkaden“. Sie gliedern die Grünfläche und schaffen zahlreiche Verknüpfungen zu den Einkaufsbereichen der Innenstadt. Im Norden der Fläche befindet sich ein Fliederhain mit runder Spiegelfläche. Der Duft der dichten Fliederhochstämme lädt nach dem Einkauf zum Verweilen ein.


Freiflächen am Arrestgebäude

Ein leichter Holzsteg spannt sich über den Naturraum zur Queich. Er verbindet die obere Ebene des Paradeplatzes mit dem historischen Arrestgebäude. Der abgelegene Bereich wird in das städtische Gefüge integriert. Eingebettet in den ergänzten Queichraum steht das Arrestgebäude auf einer bräunlich gefärbten Betonpflasterfläche.


Vorplatz am Weißenburger Tor

Das kräftige Rot des Sandsteins findet sich im Betonbelag wieder. Das großzügige Entree wird durch ein Informationselement betont. Im Dialog mit dem historischen Denkmal auf dem Luitpoldplatz setzt es einen zeitgemäßen Akzent als „Ort des ersten Erkennens“.


Kioskanlage am Waffenreduit

Die Aufdopplung der historischen Wand des ehemaligen Waffenreduit erlaubt das Unterbringen der geforderten Nassräume und der Kioskanlage. Durch die Wahl der Materialien fügt sich der Anbau selbstverständlich in das Umfeld. Durch ein großes Lichtdach wird der Zwischenraum übersichtlich und hygienisch beleuchtet.


Freifläche am Weißenburger Tor

Die Freifläche wird in das Gesamtkonzept eingebunden. In der Verlängerung des Paradeplatzes hat man einen großzügigen und erhöhten Blick über den neuen Stadtpark. Die kompakte Stellplatzfläche ist unter einem durchgängigen Platanendach vorgesehen.


Freifläche am Weißenburger Tor

Die Freifläche wird in das Gesamtkonzept eingebunden. In der Verlängerung des Paradeplatzes hat man einen großzügigen und erhöhten Blick über den neuen Stadtpark. Die kompakte Stellplatzfläche ist unter einem durchgängigen Platanendach vorgesehen

Wettbewerbsinfos

Auslober: Stadt Germersheim
Wettbewerbsart: Offener freiraumplanerischer und städtebaulicher Realisierungswettbewerb
Planungspartner: Ortner & Ortner Baukunst, Köln

Jahr: 2013

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