wettbewerb St. Mariä Empfängnis Düsseldorf

1. Preis

St. Mariä Empfängnis Düsseldorf
St. Mariä Empfängnis Düsseldorf

Gemeinde und Gemeinschaft

Wir schlagen vor, das Haus Oststraße 40, das Pfarrhaus Oststraße 40B und das
Pfarrheim Hohenzollernstraße 20 abzubrechen. Die Sakristei und alle wertvollen
Bäume auf dem Grundstück wollen wir erhalten. Als einzige Ausnahme wird der
Ahornbaum vor dem alten Pfarrsaal auf dem Grundstück neu gepflanzt. Die
entfallenen 14 oberirdischen Stellplätze der Eigentumswohnungen werden wir in
einer Tiefgarage zusammen mit den anderen 28 notwendigen Stellplätzen
unterbringen. Die Zufahrt zur Tiefgarage erfolgt von der Hohenzollernstraße aus. Der
Aufgang für die Bewohner:innen liegt an der Schnittstelle zwischen Bestands- und
Neubauten.

Zwischen Kirche und Neubau entsteht ein neugestalteter Vorplatz, der die neue
Funktion der Kirche St. Mariä als Kloster- und Gemeindekirche thematisiert. Die
gefaltete Fassade unterstreicht die Tor- und Eingangssituation. Sie bildet auch im
Bodenbelag eine Schwelle zur dahinter liegenden jetzt autofreien Wohnbebauung.

Um einen Wohnhof über der Tiefgarage entstehen als räumlicher Abschluss
zwei neue Wohngebäude. Eine sich zur Straße öffnende Passage für Fußgänger
und Radfahrer verbindet diesen intimen Wohnhof mit der Hohenzollernstraße.

An dieser Passage liegen auch die ebenerdigen Eingänge zum neuen Gemeinde- und
Gemeinschaftsgebäude. Der Neubau – ein abgestufter skulpturaler Baukörper –
bildet mit dem Chor der Kirche und der Sakristei ein harmonisches Ensemble,
dessen grüner Zwischenraum als Pfarrhof und Pfarrgarten für vielerlei Aktivitäten
des kirchlichen Gemeinschaftslebens geeignet ist.

Auf dem Dach entsteht ein neuer meditativer Kloster(dach)garten. In den Klostergarten
eingebettet sind die Räume für Gebet und Rekreation. Diese werden in
Leichtbauweise ausgeführt, so ist sichergestellt, dass auch hier ein Umbau zu einer
attraktiven Wohnung schnell und mit angemessenem Aufwand möglich ist.

Wettbewerbsinfos

Art des Wettbewerbs: Machbarkeitsstudie / Mehrfachbeauftragung
Planungspartner: Neubig Hubacher Architekten Köln

Jahr: 2014

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