© jochen stüber fotografie
Waterworks Falkenstein | hamburg
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Das Ensemble des stillgelegten Industriedenkmals am Falkensteiner Ufer wurde 1858 als Pumpwerk für das Altonaer Wasserwerk errichtet. Bis in die 1960er Jahre wurde das Trinkwasser aus Elbwasser gewonnen. Als dessen Gewinnung auf Grundwasser umgestellt wurde, musste das Pumpwerk seinen Betrieb einstellen. Ein halbes Jahrhundert ruhten seitdem die in Backstein und Stahlfachwerk ausgeführten beiden Pumpenhäuser und vier Hallen, bis das Ensemble schließlich in privates Eigentum überging.
Die leerstehenden Hallen sollten durch Wohnnutzung wieder mit Leben gefüllt werden. In einer ersten Bauphase wurden zunächst die historischen Ziegelbauten energetisch saniert und ein nutzungsoffenes Betonskelett für sieben Wohneinheiten erstellt. In einer zweiten Bauphase wurden die auf die Bewohner:innen-Bedürfnisse zugeschnittenen Lebensräume ausgestaltet. Allen Konzepten gemein ist die Reduktion auf wenige Materialien. Bestimmend für deren Auswahl war ihre Angemessenheit zum historischen Bestand, die Echtheit des Materials sowie dessen Nachhaltigkeit.
Im Zuge der denkmalgerechten Sanierung wurden auch die Freianlagen komplett neu gestaltet.
Großzügige Terrassen und Wegeflächen sowie aufwendige Pflanzungen betten die Wohnen, Lofts und Ateliers zwischen Elbhang und Elbe in die Umgebung ein.
projektdaten
auftraggeber: waterworks falkenstein gbr
architekten: giorgio gullotta architekten, hamburg; biwermau architekten bda, hamburg
bauzeit: 2019 – 2020
bearbeitungsfläche: 7.000 qm
unsere leistungen: lp 1 – 9
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