wettbewerb Westliches Umfeld ICE-Bahnhof in fulda

Anerkennung

atmosphäre schaffen

Ziel ist es, einen kompakten und zukunftsfähigen Stadtraum zu schaffen. Die Bausteine sollen Großzügigkeit vermitteln und werden das Gefühl von Stadt in das Umfeld bringen. Identität, Geschichte und Kultur werden großzügig aufgenommen. Ein Zusammenspiel von Tradition und Fortschritt soll die Atmosphäre bestimmen. Eine Erneuerung bedarf immer ungewohnter Lösungen.

aufräumen und durchlüften
Was könnte im engen Getriebe einer Stadt besser sein, als Platz zu schaffen, Licht und frische Luft hereinzulassen? Den Mut aufzubringen, gründlich aufzuräumen und die Fußgänger:innen wieder in den Mittelpunkt zu rücken?

In Fulda solle eine „Stadt zu Fuß“ entstehen. Der Autoverkehr muss dazu eingedämmt werden. Die Stellplätze werden in einzelnen Gebäuden gebündelt und weichen den durchgrünten Freiräumen. Die Osttagende wird zur ruhigen Stadtstraße. Vor dem Bahnhofsgebäude wird sie zurückgebaut. Der Bahnhof und sein Vorplatz werden auf einer gemeinsamen Ebene angeordnet. Die Passage unter den Bahnschienen wird gestalterisch herausgearbeitet. Die dunklen Betonebenen um den Bahnhofsplatz werden abgerissen.

Der Stadtraum wird übersichtlich und hell. Der Bahnhofsvorplatz wird durch Gewerbe, Cafés und Hauseingänge belebt. So kann er seiner Bedeutung als historischer Stadtraum in Fulda gerecht werden. Ein Stadtraum, der das Vorhandene nutzt und neu zum Blühen bringt.

Wettbewerbsinfos

AUSLOBER: Stadt Fulda
WETTBEWERBSart: Beschränkter Wettbewerb
planungspartner: ORTNER & ORTNER Baukunst – Gesellschaft von Architekten mbH

Jahr: 2019

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